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Hva er forskjellen på wider og på gegen? Begge betyr mot og begge styrer akkusativ...Når skal jeg bruke wider og når skal jeg bruke gegen?

10.06.05 01:13
Begge ord betyr det samme, men "wider" er litt gammeldags og brukes nesten bare i skriftspråk. Vanligvis bruker man "gegen".

10.06.05 01:38
Wider brukes ikke så mye lenger som selvstendig ord. Det forekommer i sammensatte begrep (widerrechtlich, widerspenstig, widerwärtig), i faste vendinger og ordspråk (wider den tierischen Ernst, wider besseres Wissen) og poetisk (... hat sich gleich wider dich Glück, Ort und Zeit verschworen.). Det skrives mer enn det sies. Som oftest kan man også bruke "gegen".

10.06.05 18:00
Heisann.
Hva er det: "(... hat sich gleich wider dich Glück, Ort und Zeit verschworen.)" ???

10.06.05 19:44
det er fra et dikt av Paul Fleming:

Sei dennoch unverzagt! Gib dennoch unverloren!
Weich keinem Glücke nicht, steh höher als der Neid,
Vergnüge dich an dir, und acht es für kein Leid,
Hat sich gleich wider dich Glück, Ort und Zeit verschworen.

Ikke gi opp, selv om alt har vendt seg mot deg: Glück, Ort, Zeit.
Wider = gegen

10.06.05 23:21
- widerwärtig (ekelig), widrige Umstände (schwere Bedingungen oder Umstände), Widerstand leisten z.B.
im Krieg gegen die Feinde oder Eindringlinge oder DiebeRäuberEinbrecher
Widerstand (elektrischer StromW. = R) U=R/I, widerlich
(wider # wieder # Widder)
- gegenwärtig (aktuell), Gegenstand, ich bin gegen..., ich bin dagegen.
Gegenwind, Gegenteil, Gegenargument, gegenteilige
Meinung, Gegenmeinung, sich gegen die Tür stämmen, gegen
den Wind segeln, gegen alles sein (politisch gesehen),
Gegenwehr, Gegengewicht, Gegenüber,
Gegen Atomenergie sein,

(#= nicht gleich#)

11.06.05 00:25
was will uns Udo damit sagen?

11.06.05 16:11
Guten morgen!
Mit Verlaub:
"... gegen die Tür stÄmmen" ist nicht von dem in der Tür möglicherweise verarbeiteten Stamm abzuleiten, sondern es ist ein eigenständiges Wort, das dem altgermanischen Verb "stemmen" verwandt ist und in der Schreibweise hemmen gleicht. Wegen der Abstammung des Wortes vermutete ich eine Entsprechung im Norwegischen aber ich habe nichts derartiges gefunden.
Venlig hilen.
Gerd

11.06.05 16:18
Norwegisch: "stemme" mit in etwa der gleichen Bedeutung wie deutsch stemmen (und noch etwas mehr).

11.06.05 16:40
Å nei,å nei, å nei!
Det skal heter "Guten Morgen." og "Vennlig hilsen."
Heinzelnissers svar er rasker (hurtiger, forter, hastiger???) enn som jeg tar tid til å retter mine feil. Takk til henvisningen. Hvor har du det funnet eller er du norsk og det er vanliger (daglig) språkbruk?

11.06.05 21:35
was will uns Udo damit sagen?
...find ich schon scheisse von dir.
Wollte mich beteiligen und Beispiele geben für wider und gegen.
Wenn du charakterlich scheisse bist und freude daran hast, anderen ihre teilnahme vermiesen zu wollen, dann sags oder schreib es deutlich hier im forum.
Du Spinner!!!
Udo

12.06.05 00:24
Bei Google:
1.Die ganze Nacht hindurch stämmte sie sich gegen die Holztür
2.Mit aller Kraft
stemmte sich der Autor gegen die Tür
...ich hab keinen duden da, aber vielleicht habe ich mich auch vertan.
Udo

12.06.05 02:02
Hallo Udo!
Zu Deinem Eintrag „Was will Udo uns damit sagen“.
Ich bin nicht der Verfasser des hier angegebenen Eintrages sondern habe nur auf ein falsch geschriebenes Wort hinweisen wollen, damit unsere norwegischen Freunde nicht etwas falsches lernen. Im Übrigen glaube ich, dass Du überreagiert hast. Ich denke Dein Widersacher hat sich nicht so im Ton vergriffen wie Du. Der Eintrag: „Was will Udo...“ sollte doch wohl nur witzig sein. Aber dessen ungeachtet finde ich, dass alle Beiträge mit einem (nick)Namen unterzeichet werden sollten. Dann stehen die Unterzeichner auch für ihre Meinung ein .... – und man kann darauf gezielt antworten.
So nun zu dem Verb „stemmen“. Du hattest mich total verunsichert. Daher habe ich die Duden-Ausgaben „Herkunftswörterbuch (Band 7)“ und die „Duden Rechtschreibung (Band 1, von 1986)“ sowie „Duden Rechtschreibung (Band 1, 21.Auflage von 1996)“ mir jetzt hergeholt. In keinem der Werke ist „stämmen“ als Eintrag vorhanden, wohl aber in der von mir angegebenen Form. Apropos, „Scheiße“ schreibt man auch nach der neuen deutschen Rechtschreibung laut dem oben angeführten Buch mit „ß“.
Mit freundlichen Grüßen (ß)
Gerd

13.06.05 04:49
Hej Gerd, meinte auch nicht dich, sondern jemanden, der mir vor mehr als einem 1/2 Jahr schonmal so kam in diesem Forum.
Klar, ich schreiben dt. Rechtschreibung nach der NZZ, d.h.
nach der Neuen Züricher Zeitung - also schweizer "Rechtschreibung"; ich lasse -ß grundsätzlich weg und find´s/empfinde es als einen überflüssigen Buchstaben.
Ansonsten hast du Recht mit ste/ämmen. Ich wusst´s echt nicht besser.
Mit nettem Gruss (man könnte ja auch "Gruhs" schreiben)
Udo

13.06.05 05:20
Die Rechtschreibung in der Wikipedia sollte sich an den Regeln orientieren, die aufgrund einer Vereinbarung zwischen den deutschsprachlichen Staaten für den Schul- und Amtsgebrauch vorgeschrieben sind („Neue deutsche Rechtschreibung").

Das heißt, dass wir im Grundsatz die Rechtschreibreform von 1996 umsetzen. Diese Reform ..hat.. jedoch neue Fragen aufgeworfen, die zum Teil heftige Auseinandersetzungen ausgelöst haben. In den meisten dieser Fragen konnten Kompromisse erzielt werden, die sich als tragfähig erwiesen haben und die im Folgenden zusammengefasst werden.

...
Autoren werden gebeten, die amtlichen Schreibweisen zu verwenden. Diese Regel ist aber nicht zwingend und sollte niemanden von der Mitarbeit abhalten: wie bei (fast) allen anderen Regeln in Wikipedia gilt auch hier der Grundsatz: Ignoriere alle Regeln. Allerdings bringt es das Wiki-Prinzip mit sich, dass ein Autor keine besondere Verfügungsgewalt über seine Beiträge hat und also damit rechnen muss, dass seine Orthographie von anderen Benutzern korrigiert wird.

Korrektoren werden besonders dringend gebeten, sich an die hier vereinbarten Regeln zu halten. In Fällen, in denen verschiedene Schreibweisen zulässig sind, werden Korrektoren um taktvolle Zurückhaltung gebeten: es ist kein guter Stil, in einer ansonsten schlüssig formulierten Textpassage eine zulässige in eine andere zulässige Schreibweise zu ändern. Homogenität .... ist ohnehin in näherer Zukunft unerreichbar.

Wünschenswert und machbar erscheint homogene Schreibung innerhalb eines Artikels. Im Zweifel respektiere man die Präferenzen desjenigen, der zu einem Artikel inhaltlich das meiste beigetragen hat. Korrektoren sollten stets bedenken,
...dass allzu forsches Eingreifen und Beharren auf rein formalen Standpunkten den einen oder anderen inhaltlich produktiven Autor von weiterer Mitarbeit entmutigen könnte.
Ich hoffe das hat nicht zuviel Platz eingenommen, aber pass(ß)te gut in den Zusammenhang.

Udo

13.06.05 20:57
Hallo Udo,
okey, ich hab die Ohren angeklappt. Ich gehöre zu den Jahrengängen die viele Jahre sich redlich bemüht haben ein gutes Deutsch zu schreiben. Mehr oder weniger mit Erfolg. Nun soll ich auf die alten Tage noch umlernen. Das fällt mir sehr schwer. Also nichts für ungut.
Mach´s gut
Gerd

19.06.05 23:48
hva betyr "ich hab die Ohren angeklappt"?

22.06.05 05:13
det betyr "örene vedlegged" som en hest eller dyr; det betyr "i give up" no more resistance..emot en"anden" mer
dominant verkande dyr...men jag vilde ikke paaverker i slike maate. Eine in der Natur von sich aus friedbewirkende Massnahme von Tieren, um eine unnnötige Eskalation zu vermeiden.
unskyld mitt daarligt norsk
Udo

23.06.05 00:11
Hei.
Udo har det sagt helt godt.
Tusen takk
Gerd