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Wie übersetzt man pålydende: "Kundefordringer - vurdert til pålydende kr xxx"

22.02.11 14:54, peter620 de
Nennwert?

22.02.11 15:03
In diesem Fall: einfach weglassen.

22.02.11 15:26, peter620 de
Nicht ganz richtig (@15:03): Bei Scheck, Aktien oder auch Kundenforderungen kann der Nennwert vom Wert (z.B. Kurswert) abweichen. Kann also nicht "einfach" weggelassen werden - kann ansonsten teuer werden ;)

22.02.11 16:21
Pålydende ist das, was draufsteht. Und Kundenforderungen sind genau was?

22.02.11 16:27
Kundefordringer (Wikipedia):
Når man sender en faktura på en levert tjeneste eller vare, får man en kundefordring. Dette er en eiendel i regnskapet, og i regnskapsmessig forstand er denne like mye verd som penger på konto.

22.02.11 16:33
Jeg foretrekker penger på konto. Kundefordinger kan være dubiøse og kan
havne på " konto dubioso " som det het i min ungdom.( Tvilsomme fordinger )
Oddy

22.02.11 16:36, Geissler de
Auf Deutsch heißt das buchhalterisch einfach "Forderungen". Ich würde den gesamten Ausdruck
so übersetzen:

Forderungen -- geschätzt auf den Nennwert NOK xxx

22.02.11 17:47
Eine Forderung ist eine konkrete Angelegenheit / Zahl in der Buchhaltung. Ein Nennwert ist ein Wert, der genannt und festgelegt ist. Was ein geschätzter Nennwert sein soll, erschließt sich mir nicht. Das ist ein Widerspruch in sich.

22.02.11 23:02, Geissler de
Na und? Ein Stromverbrauch -- nur mal als Beispiel -- ist auch eine konkrete Zahl und wird
dennoch manchmal geschätzt.

Im übrigen sind Leute, die uns einfach Brocken ohne Kontext zum Übersetzen herschmeißen,
selber schuld, wenn sie Käse präsentiert bekommen.

23.02.11 10:19
Nennwert, Nominalwert oder Pari.
Der Nennwert/der Nennbetrag ist auf den Wertpapieren, Banknoten und
Briefmarken gedruckt. ( Face value )
Wenn es um allgemeine Kundenforderungen geht, z.B auf offene Rechnung, spricht man nicht
von Nennwert.
Oddy

23.02.11 14:24, peter620 de
So viel Käse ist hier nicht dabei, Geissler. Aber wenn Leute versuchen zu übersetzen, ohne zu wissen, dass es einen Unterschied zwischen z.B. Nennwert und Kurswert gibt, oder das ein Nennwert geschätzt wird bevor er festgelegt wird, der produziert selbstverständlich Käse - ich sehe hier das Problem weniger beim Fragesteller.

23.02.11 18:53
"geschätzter Nennwert" ergibt geschätzte ca gar keine Treffer mit Google.

25.02.11 07:14
Na Google sei Dank wurde hiermit die Wirtschaftswissenschaft korrigiert und Nennwerte ab heute nur noch mit der Glaskugel bestimmt...
Wenn ich "gaffelkvist" in Google eingebe, findet G. 1 Treffer auf Dänisch (Heinzelnissetreffer ausgenommen). Will 18:53 also behaupten es gibt keine norwegischen Astgabeln?! Google ist weder ein Nachschlagewerk noch eine Argumentationsbasis, höchstens als Indikator zu verwenden.

25.02.11 09:58
Google, Wörterbücher und Volk.
( Gabelast.)
Gaffelgrein ( nicht gaffelkvist )findet man im Internett und in den Wörterbüchern.
Aber wieviele Norweger versteht das Wort und es umsoweninger verwendet ?
" Han tredde fisken på en gaffelgren " will kein Norweger sagen, sondern nur :
" Han tredde fisken på en gren eller kvist." ( hinzugedacht " togrenet " - sonst
wäre der Zweig für den Zweck nicht gebräuchlich )

Oddy

25.02.11 11:20
Google ist ein sehr guter Indikator für übliche Wortpaarungen, siehe auch gaffelkvist (unüblich) und gaffelgren (üblich).

Ein Nennwert wird festgelegt, was auch Google bestätigt: "festgelegten Nennwert" = viele Treffer. Das sagt nichts darüber aus, wie die Festlegung zustande kommt. Das mit der Glaskugel ist nur ein hilfloser Versuch, für eine ungebräuchliche Formulierung zu argumentieren.