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Hei.
Mener jeg hørte på tysk TV at ølmerket Jever ble uttalt Jever, og ikke JeFer. Stemmer dette, og hvis så, hvorfor?
Perkins

26.02.16 14:44, Geissler de
Byen og ølmerket uttales med /f/. Gud vet hvorfor reklamefolka har bestemt å uttale det annerledes. Kanskje de
synes det høres mer internasjonalt og kulere ut.

26.02.16 18:53
Jeg har aldri hørt det annerledes enn med v (w).

26.02.16 20:41, Geissler de
Uttalen av bokstaven "v" i "Jever" tilsvarer bokstavens uttale i andre tyske stedsnavn som Hannover, Verden og
Bremerhaven.

Dessuten kjenner jeg en som er oppvokst i Hooksiel, som ligger bare 10 km fra Jever, og han har alltid vært veldig
bestemt på at den eneste korrekte uttalen er den med /f/.

26.02.16 20:47, Geissler de
Jeg tviler forresten ikke på at uttalen med w er den eneste du har hørt. Det finnes jo en hel del tyske stedsnavn
som ofte blir uttalt galt. Soest, Duisburg, Ruhpolding, Calw, Magdeburg, Nabburg, for å bare nevne noen.

26.02.16 21:15
Hier geht es aber nicht um den Ort Jever, sondern um die Biermarke, und da entscheidet die Firma die Aussprache: mit w.
Wikipedia:
"Das Bier Jever wird von der Brauerei (z. B. in der Fernsehwerbung) und im überregionalen allgemeinen Sprachgebrauch im Gegensatz zur namensgebenden Stadt und anders als im Friesischen nicht [ˈjeːfɐ], sondern [ˈjeːvɐ] gesprochen."

26.02.16 22:40
Ich wollte gerade dasselbe schreiben wie 20:15. Ich kenne auch jemanden aus der Gegend, und sie sagt natürlich "Jefer". Die Biermarke jedoch spricht sich "Jewer", vielleicht weil es der Firma irgendwie zu blöd wurde, immer alle und jeden zu berichtigen. ;-)

27.02.16 02:01
Also ich war schon in Jever, und dort spricht man auch die Biermarke als “Jefer“ aus, egal was die Brauerei
wünscht oder was in Wikipedia steht.

@Geissler:

Was genau wird denn an Städtenamen wie Ruhpolding oder insbesondere Magdeburg falsch ausgesprochen?
Wird da nur falsch betont wie etwa bei Frankfurt-Bonames? (Das wird ganz oft “Bonámes“ ausgesprochen, heißt
aber “Bonamés“.)

Mit interessierten Grüßen

Birgit

27.02.16 08:22, Geissler de
Bei Ruhpolding ist es die Betonung. Es heißt Rúhpolding, man hört aber oft Ruhpólding.
Magdeburg wird oft wie die Magd ausgesprochen, der erste Teil des Namens reimt sich aber auf
„hackt“.

Das mit „Bonames“ hätte ich jetzt auch nicht gewusst. :-)

Im Deutschlandfunk kam neulich der oberfränkische Ort Neuses im Verkehrsbericht vor und wurde
ständig „Neusees“ ausgesprochen. Er spricht sich aber wie „neues“ mit einem S.

27.02.16 09:44
Hei.
Takk for interessant diskusjon. Da blir det "JeFer", uansett hva sjefa sier!

Perkins

27.02.16 11:29
Dass sie in Jever den Ort und die Biermarke "Jefer" aussprechen, ist verständlich. In 21:15 / Wikipedia ist aber vom "überregionalen allgemeinen Sprachgebrauch" die Rede. Da ist es unerheblich, was man in Jever hört - das ist regional und nicht überregional.

27.02.16 12:14, Geissler de
Hier stellt sich mir allerdings die Frage nach der Definitionshoheit.
Falls die (unbelegte) Behauptung des WP-Artikels zum überregionalen Sprachgebrauch überhaupt zutreffend
sein sollte, dürfte diese Aussprache auf die Fernsehwerbung zurückzuführen sein.

Nun könnte man sagen, jede Firma kann selbst entscheiden, wie sie ihre Markennamen ausgesprochen haben
möchte, und das ist im Prinzip auch richtig. In diesem Fall hat das Unternehmen kein alleiniges Recht auf den
Namen, die Stadt ist schließlich schon ein paar Jahre älter als die Brauerei. Die Leute, die aufgrund der Reklame
jetzt "Jewer" sagen, werden auch die Stadt so nennen.

Dass eine Reklamefirma oder Marketingabteilung auf solche Weise in den Sprachgebrauch eingreift, geht mir
gegen den Strich. Wenn wir akzeptieren, dass die Werbefritzen über die Sprache bestimmen, können wir gleich die
Getrennt Schreibung einführen. Oder wie wäre es mit BinnenVersalien?

27.02.16 18:33
Dein letzter Abschnitt ist ziemlich unsachlich, Geissler. Und abgesehen von der Definitionshoheit, lies einfach noch mal, worum es bei der Frage geht:
Mener jeg hørte på tysk TV at ølmerket Jever ble uttalt Jever.

29.02.16 09:28
Ein kleiner praktischer Hinweis: Bestellt man in nicht ganz geräuscharmer Umgebung "ein
JeFer", kommt es manchmal vor, dass die Bedienung "ein Hefe" versteht, und folglich ein
Hefeweizen statt des gewünschten Jever-Pils bringt. Entscheidet man sich also für die
Aussprache mit F, dann ist es hilfreich, "-Pils" ergänzend hintendran zuhängen.
Gruß,
Robbe

29.02.16 14:14
Komme aus Region Hannover und habe in vierzig Jahren niemanden "JeFer" sagen hören.
Immer nur "JeWer" :-)