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Hei...

Kogens regjeringsapparat ble godt utbygd, og kirken gjorde sitt til å knytte landet sammen
---> so steht der Satz in meinem Buch.

Ich frage mich ob man nicht schreiben müsste/könnte:
Kongens regjeringsapparat ble godt utbygd, og kirken gjorde sitt til til å knytte landet sammen.

Das Verb heißt doch: å gjøre sitt til-> seinen Teil dazu beitragen
und das 2. til würde ja dann in meinen Augen zu til å knytte sammen = um zu... gehören.

Liege ich damit komplett falsch?

Sandra

07.04.18 11:01
Ja, du "ligger helt feil".

Das Verb lautet gjøre sitt. Ikke noe mer. Das ist doch gleichlautend mit Deutsch! Sie taten das Ihrige / das Ihre, um zu ...

Ich glaube übrigens, dass man hier auch *for å" statt "til å" sagen dürfte. Men om det er sånn eller ikke, og hva som er forskjellen på det ene og det andre, det for heller ekte nordmenn bekrefte eller avkrefte.

07.04.18 11:13
Se for eksempel her, du:

https://www.naob.no/ordbok/profet

Der står det en setning fra den navngjetne Eva Ramm: Man må jo gjøre sitt for å redde folket fra de falske profeter.

Die Bedeutung ändert sich möglicherweise etwas. Aber ich kann es grad nicht greifen. Men MSN kunne antakelig også sagt "Man må jo gjøre sitt til å redde folket"

07.04.18 11:27
Danke - da hatte ich das Verb wohl leider falsch in Errinnerung :(

Sandra

07.04.18 11:36
Ich glaube, ich kan den Unterschied in der norwegischen Denkungsweise zwischen "til å" und "for å" erklären. Eines der Bücher der berühmten Bergenserin Eva Ramm heißt: "psykiatri til å bli gal av" - Psychiatrie zum Verrücktwerden. Aldri noensinne kan jeg tenke meg at en ekte nordmann skulle sagt her: psykiatri for å bli gal av. Vielleicht kann man das sogar sagen. Aber die Bedeutung ginge dann eher in die Richtung: Psychiatrie, mit deren Hilfe man es schafft, verrückt zu werden. Das ist aber selvsagt nicht gemeint. Gemeint ist: Psychiatrie, von der man verrückt wird.

Der hauchzarte Unterschied zwischen "for å" under "til å" ist also, dass Ersteres "finaler" und letzteres "konsekutiver" ist. Oder weniger geschwollen: die erste Konstruktion für bezweckte, beabsichtigte Folgen", "til å" um offen zu lassen, ob die Følge beabsichtigt war oder einfach nur "geschah". Vergleiche auch im Deutschen etwa: Die Agenda 2010 trug das Ivrige dazu bei, die durchschnittliche Lebenserwartung in den sozial schwachen Schichten deutlich zu reduzieren." Das ließe auch auf Deutsch offen, ob der Rückgang der Lebenserwartung in den unteren Schichten beabsichtigt war oder nicht

07.04.18 11:40
Ingen årsak. Og ikke vær lei deg. Vi bommer jo alle hele tiden.

07.04.18 11:42
Så får vi forøvrig vente og se hva innfødte nordmenn eller nesten-nordmenn som Geissler mener om saken ;-).

07.04.18 12:21
Oder um es an Deinem Ausgangssatz durchzudenklinieren:

Og kirken gjorde sitt til å knytte landet sammen =>
Und auch die Kirche hatte ihren Anteil an der Vereinung des Landes.
(Ob das gewollt war, bleibt offen.)

Og kirken gjorde sitt for å knytte landet sammen =>
Und auch die Kirche tat das Ihrige, um das Land zu einen.
(Pure Absicht!)

Es war meiner Ansicht nach schon richtig, dass Du gjøre zusammen mit "til" gelernt hast. Aber besser wäre der ganze Audruck:

"gjøre sitt til å bevirke noe",
"gjøre sitt for å oppnå noe"