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"Der Konjunktiv II der schwachen Verben kennt keinen Umlaut! Es heißt brauchte, brauchtest und nicht "bräuchte, bräuchtest", obwohl dieser Weißwurst-Konjunktiv aus Süddeutschland wie süßer Senf auf unserer Sprache klebt."

Slikt noe har'ke vi i byen.:)

23.04.18 23:30
wenn schon, dann "nokke sånt nokke har'kje mæ..."

24.04.18 00:14
Det er et sitat fra visa «Gøy på landet»: «sånt no’ ha’kke vi i by’n».

Ellers er det vanlig folkeskikk i forumet at vi ikke rakker ned på varianter av språkene våre, slik 21:11 gjør her.

24.04.18 08:33
Forøvrig er det jo tull atpåtill.
Ingen sier jo "Ich brauchte" i stedet for "Ich bräuchte"
Det ville ansett som jålete, oppstyltet og brautende-storsnutet.
Ikke anbefalt for dem som forsøker å lære seg tysk.

24.04.18 08:35
Ville blitt ansett

24.04.18 08:39
brauchtest / bräuchtest - das kann man halten wie die Dachdecker.

Duden: du brauchst, er braucht; du brauchtest (umgangssprachlich auch bräuchtest);

Umgangssprache: Sprache, die im täglichen Umgang mit anderen Menschen verwendet wird; nicht der Standardsprache entsprechende, aber weitgehend akzeptierte, meist gesprochene überregionale Sprache

24.04.18 12:07
Det er ikke 21:11 som rakker ned på varianter av språket, men skribenten i Berliner Morgenpost. Vedkommende har forøvrig en ukentlig språkspalte som han kaller Deutschstunde.

https://www.morgenpost.de/kolumne/deutschstunde/article214035529/Wer-brauchen-oh...

24.04.18 14:39
21:11 har vel ment noe med å gjengi elendigheten her i forumet.

24.04.18 23:36
Det er jo sant (08:33)

25.04.18 12:57, Geissler de
Ich frage mich, wie der Verfasser des Artikels auf die Idee kommt, die Form "bräuchte"
in Süddeutschland zu verorten, genauer gesagt implizit in Bayern ("Weißwurst-
Konjunktiv").

Er liefert dafür keine Belege, und das wäre wohl auch schwer, wenn man sich den
tatsächlichen Gebrauch ansieht:
http://www.atlas-alltagssprache.de/r8-f4m-2/

Wie man sieht, ist "bräuchten" nicht nur über ganz Deutschland gleichmäßig verbreitet,
die Mehrzahl der Angaben für "brauchten" stammt sogar aus dem Alpenraum.

Im übrigen bin ich mit den Aussagen aus dem Eingangsposting auch sonst überhaupt nicht
einverstanden.

1. "Der Konjunktiv II der schwachen Verben kennt keinen Umlaut!"
Das ist in dieser Absolutheit schlicht falsch. Es gibt mehrere schwache Verben, die
einen Ablaut im Konjunktiv II haben, z. B. bringen (brachte-brächte) und brennen
(brannte-brennte).

2. brauchen verhält sich auch in anderer Hinsicht nicht wie "normale" Verben. Es hat
weitgehend die Funktion eines Modalverbs angenommen, was man auch daran sieht, dass es
für viele Leute problemlos ohne "zu" verwendet wird ("Das brauchst du nicht essen").
Ich sage nicht, dass das unbedingt als schriftsprachlich korrekt anzusehen ist, aber es
wird es werden.

3. Das Partizip II von brauchen ist, den Regeln für schwache Verben folgend,
gebraucht. Es wird jedoch in Sätzen, in denen brauchen eine modale Funktion hat,
statt des Partizips der Ersatzinfinitiv verwendet. Man sagt also nicht "*Du hättest
nicht zu kommen gebraucht", sondern "Du hättest nicht zu kommen brauchen".
Auch das ist ein starkes Indiz dafür, dass brauchen nicht den Regeln für gewöhnliche
schwache Verben unterworfen ist.

4. Die Form bräuchte wird überwiegend als Konjunktiv der Höflichkeit verwendet, also
wenn man auf höfliche Weise um etwas bittet, etwas fragt oder eine Anweisung gibt.
Diese Formen werden praktisch ausnahmslos mit umgelautetem Konjunktiv II gebildet:

Ich hätte gern noch einen Espresso.
Könnten Sie mir sagen, wo...?
Würde es Ihnen etwas ausmachen, ...
Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie ...
Dürfte ich Sie um etwas bitten?
Ich müsste Sie jetzt leider bitten, ...

Laut dem Artikelverfasser müsste man aber sagen "Ich brauchte eine Auskunft", und das
ist Unsinn. Die Alternative, die vorgesehen ist, wenn der Konjunktiv II mit dem
Präteritum identisch ist, ginge so: "Ich würde eine Auskunft brauchen", und das klingt
noch bescheuerter.

Also: "Ich bräuchte eine Auskunft". Es hat schon einen Grund, warum diese Form so
verbreitet ist.
Gewöhnt euch dran, über "jemanden" regt sich auch niemand mehr auf.

25.04.18 13:29
Jeg gjengav Peter Schmacthagens setninger i "Berliner Morgenpost" fordi han uttalte
seg nedsettende om bruken av konjunktiv II i svake verb sør i Tyskland. At han som
språkmann kunne rakke ned på varianter av språket, syntes jeg var merkelig. Sitatet
var gjengitt i anførselstegn for å vise at det ikke var min formulering.
Schmachthagen skriver språkbloggen med utgangspunkt i Berlin. Derfor førte jeg med
smiletegn ironisk til: "Slikt noe har'ke vi i byen".

Nå oppgav ikke jeg kontekst, og det var en stor svakhet. Derfor var det vel umulig
for leserne her i forumet å tolke innlegget mitt.Jeg forstår derfor godt reaksjonene.
21:11

26.04.18 16:21
Neste gang du gjengir et sitat hadde det gjort seg med en liten kildehenvisning... ;)