Direkt zum Seiteninhalt springen

Hei på dere!
Kennt jemand eine Regel oder eine Erklærung, wann man im Norweg. das "O" wie "U" (z.B.in sol) und wann wie "O" (z.B.in konge) ausspricht ?
Hilsen Turid

28.10.04 15:24
gibt glaub' keine "offizielle" regel...aber....

wenn das wort und der "o" laut lang gesprochen werden: --> "u", f.eks. Oslo --> uuschluu, sol --> suul

wenn da wort und der "o" laut kurz gesprochen werden: --> "o",
f.eks. kort, konge, sort

so vielleicht?

28.10.04 16:02
nicht schlecht, tusen takk erstmal !

31.10.04 02:57
Meine Theorie: Wenn auf das o 2 Konsonanten folgen: dann wie 'o' aussprechen, ansonsten wie 'u'. Das gilt fuer konge, ein besseres Beispiel vielleicht: Ein Stadtteil von Trondheim heisst Moholt, ausgesprochen wird das Muholt.
mvh, Thomas

02.11.04 01:24
Hei,
die beste Darstellung zur ou-Problematik bietet: Sivertsen, Eva (1967): Fonologi. Fonetikk og fonemikk for språkstudenter. – OsloBergen/Tromsø: Universitetsforlaget.
Ist wirklich lesenswert und gibt viele Beispiele (auch mit Ausnahmen).

Kurz zusammengefaßt kann man sagen:
- langes <o> wird normalerweise wie [u] ausgesprochen
- langes <o> + <v oder g> wie [o]
- kurzes betontes <o> + -m, -nd, -rt, -st &#8594; [u]
- wenn kurzes betontes <o> vor anderen Konsonanten als –m, -nd, -rt, -st steht, dann ist die Aussprache [o]
- kommt das <o> vor der betonten Silbe
in offener Silbe (Silbe endet auf Vokal) = [u]
in geschlossener Silbe (Silbe endet auf Konsonant) = [o]
- kommt das kurze <o> nach betonter Silbe in geschlossener Silbe, dann ist die Aussprache [o]
Bitte alles nochmals bei Sivertsen nachlesen
Hilsen
Kerstin

02.11.04 20:40
Kleine Korrektur! Das entsprechende Buch zum Thema ist von Popperwell, R. G. (1963): Pronunciation of Norwegian. – CambridgeOslo: Cambridge University PressOslo University Press.
Hilsen
Kerstin

08.11.04 21:28
Ist &#39;langes o&#39; &#39;kurzes o&#39; nicht eine Verlagerung der ou-Problematik? Von der Schreibweise ist beides nicht direkt ab zu leiten. :-(

13.11.04 19:42
Ob ein Vokal lang oder kurz gesprochen wird, ist ziemlich eindeutig aus der Schreibweise eines Wortes(!) zu ersehen. Die Verschiebung der Aussprache ist ursprünglich bei den lang gesprochenen Vokalen erfolgt, und diese Tendenz ist heute immer noch vorherrschend.